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Das erste Bauwerk überhaupt, war die 1977 entstandene Ferienanlage „Traditionell Cottages“, erbaut von einer, damals in Griechenland sehr erfolgreichen Geschäftsfrau, Madame Nakou. Auch das ehemals größte Luxushotel im Mittelraum, Elounda Beach Hotel entstand z.B. Unter ihrer Regie.
Als der Tourismus immer mehr Fuß faßte, Kakkos Bay Hotel und Coriva Beach Hotel entstanden Anfang der 80er Jahre, zog es immer mehr Menschen an die Küste zurück. Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre, entstanden dann Lyktos Beach Resort Hotel (jetzt Magic life) und das Elyross Village, beides heute All-inclusive Hotels, die der Region, außer viel Lärm, nichts mehr zu geben haben.
Apropos, Küste: wie gesagt, Koutsounari ist in den Hang gebaut und beginnt auch namentlich erst auf halber Höhe. Der Teil an der Küste, beginnend an der Abfahrt Long Beach, Taverna Nikos, endend beim Kakkos Bay Hotel und der Villa Scala, heißt hochoffiziell Agia Sarranda (die heilige vierzig), d. h. vor der Eingemeindung nach Ierapetra bestand die Gemeinde Agios Joannis aus dieser selbst, Koutsounari, Agia Sarranda, Kaki Scala, Ferma und Agia Fotia (heiliges Feuer), in den 70ern noch eine fast reine Hippiebucht.
Agia Sarranda hat mit dem 3,5 km langen „Long Beach“ den zweitgrößten Strand (ausschließlich feiner Kiesel) Kretas, d.h. Platz ohne Ende (hier gibt es garantiert nicht das Rimini-Syndrom), keine Strandpromenade (also Natur pur). Mittlerweile 2 befestigte Wege für Behinderte (Rollstuhl), direkt ans Meer, 2 Strandtavernen und einen Imbiß.
Im Ort und an der Küstenstrasse, befinden sich zur Zeit 6 Tavernen, 1 Internetkaffee, 1 Bar / Disco, 3 Cava’s (ohne Hotels), 1 Supermarkt (Phaistos) und Autovermietungen, natürlich Souvenirshops und eine Boutique, sowie komplette ärztliche Versorgung und Krankenhaus im nahen Ierapetra.
Was ist das besondere an Koutsounari und Agia Sarranda?
Die Landwirtschaft hat in der Region die Oberhand behalten, d. h. die Ortsstrassen werden nicht von lärmenden Straßencafés und Diskotheken gesäumt. Die 4 Hotels und die wenigen Privatunterkünfte sind weiträumig gestreut und führen so ein kleines Einsiedlerdasein. Die gesamte Umgebung lädt ein zu herrlichen Wanderungen, Tagestouren im Mietwagen, Motorrad (Enduro), Mountainbike, Roller, abenteuerliche Jeeptouren (viele Wege sind wirklich nur mit dem Allrad zu erkunden) oder auch zu reinen Badetagen. Wer den großen Strand nicht mag, findet entlang der Ostküste unzählige, einsame Buchten und kleine, teils nicht einsehbare, Strände. Da lacht das Herz von jung und auch alt Verliebten. Entscheidend für diese Region ist einfach eine gewisse Fähigkeit, sich mit Land und Leuten befassen zu wollen, eine gewisse Beweglichkeit, um auch hinter den Berg zu schauen. Also, doch noch so etwas wie ein kleines Paradies für Individualisten.
Eine kleine Spitze kann sich der Verfasser nicht verkneifen. Es ist sicher nicht Koutsounari - oder Kretaspezifisch gemeint, sollte aber erwähnt werden. Es geht vor allem gegen einen kleinen Kreis von sogenannten Spezialanbietern (Vermittlern), die Mietwagen und Unterkünfte vermitteln, ohne das der/die Suchende das Provisionsverhalten überprüfen kann.
Es ist zu betonen, dass hiermit nicht die gängigen Kreta-Kenner, Kreta-Foren, Kreta-Anbieter aller Art gemeint sind. Diese Seiten beziehen sich vor allem auf ganz Kreta. Mit dem kleinen Kreis sind Anbieter gemeint, die auch nur eine bestimmte kleine Gegend abdecken und dabei rücksichtlos die Preise in die Höhe treiben (sprich: durch nicht kontrollierbare Provisionen).
Auch Preisvergleiche in Tavernen sollten gemacht werden. Es kann gewaltige Unterschiede für ein und dieselbe Leistung geben.
Wie gesagt, es ist nur ein kleiner Kreis, der so arbeitet (heute der schnelle Euro, was morgen kommt, ist egal), aber es ist einfach schade, wenn unter dem Deckmantel KRETA, Menschen ausgenommen werden, die eigentlich (oder vielleicht) Kreta-Fans und Liebhaber werden könnten, so aber einfach wieder vertrieben werden.
Telefon: 00 30 • 2 84 20 • 6 11 43
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