Hallo Wander- und Naturfreunde!

Ich möchten ein Gebiet in Europa für Sie öffnen, wie es so den meisten von Ihnen nicht bekannt ist, ein letztes Paradies sozusagen.

Es handelt sich um die Insel Kreta und dort um den östlichen Teil, nämlich die Präfektur Lassithi.

Ziel dort ist die Stadt Ierapetra (die südlichste Stadt Europas) und der Ortsteil Koutsounari, 10 km von der Stadt entfernt. Es ist sicherlich richtig, wenn jetzt der Satz kommt, wandern auf Kreta ist nichts Neues. Dieses bezieht sich aber fast ausschliesslich auf den Westen der Insel. Unser Sürostkreta sieht sicherlich ab und zu ein paar Wanderer, aber das war’s. Es gibt so gut wie keine markierten Wanderwege (außer dem E4), keine monumentalen 2000er, keine Samaria-Schlucht usw.

Aber, bei uns gibt es noch unberührte Natur pur.
Unser höchster Berg ist 1476 m hoch (bis zur Spitze gefahrlos begehbar), ansonsten liegen wir im Schnitt bei Höhen um die 600m bis 1000m (natürlich immer mit Meerblick).


Jetzt aber zum Thema:
KRETA im WINTER. Es geht mir vor allem darum, ein Stück Kreta zu beschreiben, wie es so nicht in den Reiseführern steht. Unser Gebiet ist noch nicht vom Pauschaltourismus verschandelt. Zu uns kommen Individualurlauber, die sich selbständig mit den Gegeben-heiten einer fremden Umgebung auseinandersetzen können, aber auch bereit sind, mit Gleichgesinnten Ihre Neugier und Wissen zu teilen. Kreta im Winter (d.h. von November bis April), wird nicht von den Charter-gesellschaften angeflogen, die griechische Luftfahrt-gesellchaft Olympic-Airlines fliegt Heraklion täglich an.

Sämtliche Touristenhochburgen sind so gut wie aus-gestorben. In diesen Monaten blüht die Landwirtschaft (Olivenernte, Gewächshäuser etc.). Und genau darum geht es uns. Wandern zwischen den Olivenhainen (wie wäre es, einen Tag im Olivenhain Oliven zu ernten, anschliessend in der Ölmühle die Entstehung des Öles zu erleben. Zu sehen, wie hart die Arbeit im Gewächshaus ist und, und, und...), Orangen- und Zitronenbäume in ihrer vollen Pracht zu sehen, das satte Grün mit den Kleeblumen im Olivenhain, Anemonen, Klatschmohn und, und, und...immer wieder wandern.
(Fotoapparat oder Kamera sind ein unbedingtes Muss).

Die Temperaturen gehen in der Regel nicht unter 10 Grad, tagsüber meistens um 20 Grad und ein bisschen mehr. Selbstverständlich regnet es auch bei uns (aber selten), auch die Winde von Kreta melden sich manchmal und trotzdem, grundsätzlich ist das Wetter vom Feinsten.

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung.